Unser Verein

Chronik

Gründung

 

Der 13. Februar 1954 gilt als Geburtstag des Schützenvereins "Winzerer Fähndl" e.V. An diesem Tag trafen sich im Gasthaus Reisinger fünfzehn am Schießsport interessierte Bürger aus Kelheimwinzer und Herrnsaal zur Vereinsgründung. Als Hauptinitiator galt der damals 38-jährige Maurer Max Rott. Ihm verdankt der Verein auch seinen Namen. Beim Schießstandbau, der einige Probleme aufwarf, da ja noch kein Vereinsvermögen vorhanden war, zeigte sich besonders Franz Weinzierl als Meister seines Berufs. Bereits nach 5 Wochen konnte das erste mal geschossen werden. Das erste Gewehr stiftete die Brauerei Zirngibl aus Bad Abbach, ein weiteres kaufte man auf Teilzahlung bei einem Regensburger Büchsenmacher.

Am 16. März 1954 wurde der neugegründete Verein dem Donaugau in Regensburg gemeldet. Damit waren alle Formalitäten erledigt und der Verein konnte an den Wettkämpfen teilnehmen. So wurde Ende März die Vereinsmeisterschaft ausgetragen und im April nahm man gleich an den Gaumeisterschaften in Regensburg teil. Zu diesem Wettkampf in Regensburg fuhr die Mannschaft damals mit dem Fahrrad.

Im November 1954 lud der Verein zu seinem ersten öffentlichen Preisschießen ein.

War der Erfolg auch nicht überwältigend, zum Kauf eines weiteren Gewehrs und einer eigenen Teilermaschine reichte es doch.

Die Anschaffung einer Schützenkette erfolgte ein Jahr später. Kurios war, dass nicht ein angestammter Winzerer, sondern ein Saaler Bürger nämlich Erwin Benesch, erster Schützenkönig wurde. Das nächste große Ziel war eine Vereinsfahne. Kaum war jedoch der Kaufvertrag mit der Schierlinger Fahnenstickerei Kössinger zustande gekommen, da drohte dem Verein eine große Zerreißprobe. Durch den Wegzug des Pächterehepaars Moebus war der Verein ohne Herberge. Einen Ausweg aus dieser Situation sah man nur noch in einem schnellen Lokalwechsel.

In langwierigen Verhandlungen mit der Brauerei Ehrnthaler konnte erreicht werden, dass die leerstehende Kegelbahn im Gasthaus Winzer in eine Schützenhalle umgebaut wurde. Um die Kosten so niedrig wie möglich zu halten, musste der Verein den Umbau in eigener Regie erstellen. Die Brauerei stellte das nötige Material zur Verfügung.

In diese anstrengende Bauzeit fielen auch die Vorbereitungen für die Fahnenweihe, die auf den 22. Juni 1958 festgesetzt war. Da man räumlich sehr begrenzt war, konnte nur eine beschränkte Zahl von auswärtigen Vereinen eingeladen werden. Insgesamt beteiligten sich an diesem Fest 23 Vereine. Als Patenverein konnte die Schützengesellschaft Kelheim-Affecking gewonnen werden und als Festkapelle spielte die Trachtenkapelle Heerwagen auf. Auch Petrus war uns gnädig gesonnen und bedachte uns nur mit einigen kühlen Regenschauern.

Am 1. Oktober 1958 konnte dann auch das neue Schützenheim, für damalige Verhältnisse vorbildlich und mit 5 mechanischen Zugständen ausgerüstet, bezogen werden. Dies wirkte sich auch positiv auf das Vereinsgeschehen aus und bald hatte man den Stand von 50 Mitgliedern überschritten.

 

Leider fiel auch diese Schützenhalle, an der so manche schöne Erinnerung hängte, im Frühjahr 1975 wegen Verbreiterung der Ortsdurchfahrt der Spitzhacke zum Opfer. Zwar hatte die Gemeinde Ihre volle Unterstützung zugesichert, doch für uns Schützen war dies ein schwacher Trost. Fast ein Jahr verging, bis die neue Halle auf der gegenüberliegenden Straßenseite erstellt und wieder beziehbar war. Wurden auch nicht alle Erwartungen erfüllt, so ist man mit dem neuen Schützenheim durchaus zufrieden.

 

Dank eines großzügigen Zuschusses der Gemeinde konnten 7 automatische Scheibenzuganlagen montiert werden, welche sich beim großen Standeröffnungsschießen im Herbst 1976, an dem sich 224 Schützinnen und Schützen aus 20 Vereinen beteiligten, bestens bewährten. Die Kirchliche Weihe erhielt das neue Schützenheim durch H. Pfarrer Gruber im März 1977.

Im Juni 1979 konnten wir unser 25-jähriges Vereinsjubiläum feiern. Hierzu wurden 25 Vereine aus der Sektion Kelheim und Umgebung geladen. Als Festleiter fungierte damals Josef Dietl und Schützenmeister Franz Müller. Das Fest war ein voller Erfolg und es wurde im Freien vor dem Gasthaus Winzer abgehalten, das Wetter war auf unserer Seite.

Als Schirmherr stellte sich Andreas Schlittmeier, Mitglied des MDL zur Verfügung. Das Gauschützenmeisteramt, der Bürgermeister der Stadt Kelheim, H. Fritz Mathes sowie der Landrat Rudolf Faltermeier waren als Gäste bei diesem Fest anwesend. Danach wurden dann auch noch das 30-jährige und das 40-jährige Vereinsjubiläum mit den Ortsvereinen gefeiert.

Unser Schützenstand ist für Luftdruckwaffen, Luftgewehr und Luftpistole (CO2 und Pressluft) zugelassen, des weiteren schießen wir auch Kleinkaliber und Großkaliber im Gaustand in Regensburg. Das Wurfscheibenschießen in Irlbrunn ist mittlerweile ein fester Bestandteil unserer Sportabteilung. Gemeinsam mit den Abensberger Schützen trifft man sich bis zu zehn mal im Jahr zum sportlichen Trapschießen, wobei die Geselligkeit nicht zu kurz kommt.

Bei den alljährlich stattfindenden Stadtmeisterschaften sind die Schützen vom Winzerer Fähndl auf den vorderen Plätzen zu finden. Man nimmt auch an den Sektionsrundenwettkämpfen und Landkreispokalschießen teil. Eine Luftpistolenmannschaft beteiligt sich regelmäßig am Gaupokalschießen in Regensburg.

1995 wurde unser Schützenheim in einen neuen Pachtvertrag eingegliedert. Unsere langjährige Brauerei Ehrntaler stellte Ihren Brauereibetrieb ein und vergab auch gleichzeitig die Verpachtung des Gasthaus Winzer mit Nebengebäude (unsere Schützenhalle) an die Brauerei Schneider und Sohn weiter. Hier wurde ein Fünf-Jahresvertrag mit einer einmaligen Option auf weitere fünf Jahre ausgehandelt. Im Jahre 2005 standen wieder neue Verhandlungen für einen neuen Pachtvertrag ins Haus. Schlussendlich wurde das Schützenheim bis in das Jahr 2012 weiter an unseren Verein verpachtet.

Wenn es etwas zu feiern gibt, sind die Mitglieder vom Schützenverein Winzerer Fähndl immer zur Stelle. Man findet uns bei weltlichen Anlässen wir Fronleichnam, Volkstrauertag, bei Veranstaltungen in Winzer oder auf Fahnenweihen von den umliegenden Schützenvereinen, Feuerwehren oder Reservistenvereinen.

Für das 50-jährige Gründungsfest wurde bei der Jahreshauptversammlung 2003 ein Festausschuss gewählt, dem als Festleiter Christian Schäffer, Schützenmeister Franz Müller, sowie Walter Schindler, Hermann Eggenhofer sen., Andrea Rechenberg, Petra Schmidt und Johanna Müller angehörten.

Zu diesem Fest präsentierten sich Schützendamen, Herren und die Jugend in neuer Vereinskleidung. Für die Musikalische Umrahmung konnten vier Musikkapellen verpflichtet werden. Als Festhalle stellte uns die Stadt Kelheim die Mehrzweckhalle in Kelheimwinzer zur Verfügung.... (Chronik von ’04 –’12 folgt in nächster Zeit)

Umzug ins neue Vereinsgebäude

Im jahr 2012 konnten wir in das neue, eigens erichtete Schützenheim ,dem Anbau an der Mehrzweckhalle Kelheimwinzer umziehen.

 

 

 

 

 

 

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Freitag 19:30 - 22:00 Uhr

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